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WACHOLDERHEIDE
 



 

Das ca. 70 ha große Naturschutzgebiet liegt am nördlichen Hang des Altmühltales bei Gungolding.
Die Gungoldinger Wacholderheide entstand im Mittelalter durch Rodung des Waldes zur Viehbeweidung . Auf der Fläche konnten sich die Pflanzenarten des Trockenrasens ausbreiten. So entstand dort die heute artenreichste Flora Deutschlands.
Der Heide geben unzählige Exemplare des meist buschförmigen Wacholder ihr Landschafts typisches Gepräge. Dazwischen gibt es auch säulenförmige Wuchsformen.
Neben diesen Wacholderbeständen, die durch wilde Rosen, Schlehen und Weißdorn aufgelockert werden, kann sich auf den Felsen und felsigen Teilen eine prächtige Steppenheide halten.
Während die Wacholderpflanzen streng geschützt sind, darf man die blau-schwarzen Wacholderbeeren sammeln. Sie reifen in zwei Jahren an den weiblichen Sträuchern und sind ein geschätztes Gewürz für Sauerkraut, Wild und Fischergerichte. Auch im Wacholderschnaps finden sie Verwendung, der als Heilmittel gegen Leber- Nieren- und Blasenleiden, sowie Rheuma und Gicht, das schon Sebastian Kneipp empfahl.


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